Alex & Peter: Die Reise nach Martinique

Gastbeitrag von Alex & Peter

Endlich ist der Tag gekommen- unser Urlaub und das Wiedersehen mit Brudi und Sandra dauert nur noch ein paar Stunden. Wir stehen früh auf und als wir den Rollladen hoch machten, staunten wir nicht schlecht. Es hat mal wieder geschneit, im Radio hörten wir die Durchsage, dass aufgrund der Wetterlage viele Flüge gestrichen werden. Panisch schauten wir, ob unser Flug geht. Alles im grünen Bereich, also ab ins Auto und zum Flughafen. Die Autobahn war natürlich nicht freigeräumt… eine rutschige Fahrt lag vor uns, aber Papa hatte es im Griff. Die Flugtafel zeigte unseren Flug mit einer Stunde Verspätung an, blöd nur, dass wir von Paris den Anschlussflug bekommen und davor sogar noch den Flughafen wechseln mussten. Das Einchecken war dann auch noch eine kleine Herausforderung. Air France liebt es, alles komplizierter zu machen, als es eh schon ist und dann hatten wir auch noch Übergewicht (ca. 12kg gingen auf Andi und Sandras Konto). Der Babybauch hatte allerdings die netten Personen am Schalter beeindruckt und wir mussten nichts dafür bezahlen. Mit etwas Rennerei haben wir alles geschafft. Nach ca. 20 Stunden ohne Schlaf waren wir dann in Fort de France (Martinique) gelandet. Als wir aus dem Flughafen rauskamen, liefen wir natürlich erstmal eine Wand. In Martinique um 22 Uhr waren es immer noch 25 °C mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Unsere Kleidung war noch den deutschen Wetterverhältnissen angepasst. Da es in Martinique kein Busverkehr gibt, sondern nur Kollegtiv-Taxis, haben wir uns aufgrund der Müdigkeit überlegt, einfach mit einem normalen Taxi zum Hotel zu fahren. Prinzipiell waren es auch nur ca. 40 km, aber es hat uns dennoch 70 € gekostet. Der nette Taxifahrer hat den Preis erträglich gemacht. Er hat uns schon auf der Fahrt zum Hotel einiges gezeigt und erklärt. Um ca. 23 Uhr waren wir dann endlich im Hotel Bakou in Les Trois îlets- zwischenzeitlich hatten wir mit Andi telefoniert, der uns mitteilte, dass sie schon vor Anker in der Bucht vor unserem Hotel liegen. Kurz ein Willkommenscocktail getrunken und dann ging es nur noch ins Bett.