Bonaire – Divers Paradise

24.06.18 – 02.07.18

Die WM 2018 geht aus der Vorrunde ohne deutsche Beteiligung weiter, in Deutschland beginnen langsam die Sommerferien und wir ?! Wir haben mittlerweile eine Hurrikan sichere Region erreicht, zumindest war sie es die letzten 150 Jahre. Wir sind die 380 Seemeilen von Grenada nach Bonaire gesegelt. Bonaire ist die östlichste der ABC-Inseln und unter Tauchern bekannt. Die Insel wird regelmäßig unter den Top 10 Tauchspots aufgeführt. Ja, und das machen wir nun ausgiebig, zusammen mit Jost und Susanne von der SY Serenity gehen wir tauchen, tauchen, tauchen.

Wir haben uns zusammen einen Truck gemietet, den wir morgens mit unserer Tauchausrüstung samt Tauchflaschen beladen, um im Anschluss zu einen der über 60 ausgewiesenen Tauchplätze zu fahren. Vor jeden Tauchplatz gibt es einen Parkplatz, wo mehrere Autos darauf parken können. Wegen des Sommers dachte ich zu Beginn, dass die Tauchspots gut besucht sind, aber anscheinend befinden wir uns mitten in der Nebensaison. Alleine sind wir wir in der Regel nicht, aber von Überfüllung sind wir weit entfernt. Nachdem das Gerät aufgebaut wurde und die Tauchsachen angezogen wurden, kann man direkt von Strand aus ins Wasser gehen. Der Einstieg ist manchmal etwas rutschig, aber sonst gut zu bewältigen. Der Strand fällt mäßig über 20 – 40m bis zur Kante ab, danach geht es steil mindestens 30m in die Tiefe. Korallen wachsen in Gruppen im flachen Wasser, ab der Kante hat man einen einzigen Korallengarten vor sich. Bunte Fische tummeln sich im Riff. Dass die Unterwasserwelt geschützt ist, sieht man gut. Viele ausgewachsene Fische, die anderswo schon längst auf dem Speiseteller gelandet wären, kann man hier in voller Pracht sehen. Jeder Tauchplatz hat sein eigenes Highlight – Sepias, Tarpune, Barakudas, große Regenbogen-Papageifische, Adlerrochen, Muränen, Schildkröten, und viele weitere.

Ich suche Seepferdchen, die Meister des Camouflage. Bisher war ich leider nicht erfolgreich, aber ich gebe nicht auf. Es erweist sich als schwierig bei den vielen „Ablenkungen“, die jeder Korallenblock zu bieten hat, meiner Suche treu zu bleiben.

TUI Nederland und KLM fliegen unter anderen ab Amsterdam nach Bonaire an. Kurzentschlossene können ab 510€ mit TUI hierher kommen. Falls also das Urlaubsziel für dieses Jahr noch fehlt, wir empfehlen Bonaire. 😉

Alex & Peter: Die Reise nach Martinique

Gastbeitrag von Alex & Peter

Endlich ist der Tag gekommen- unser Urlaub und das Wiedersehen mit Brudi und Sandra dauert nur noch ein paar Stunden. Wir stehen früh auf und als wir den Rollladen hoch machten, staunten wir nicht schlecht. Es hat mal wieder geschneit, im Radio hörten wir die Durchsage, dass aufgrund der Wetterlage viele Flüge gestrichen werden. Panisch schauten wir, ob unser Flug geht. Alles im grünen Bereich, also ab ins Auto und zum Flughafen. Die Autobahn war natürlich nicht freigeräumt… eine rutschige Fahrt lag vor uns, aber Papa hatte es im Griff. Die Flugtafel zeigte unseren Flug mit einer Stunde Verspätung an, blöd nur, dass wir von Paris den Anschlussflug bekommen und davor sogar noch den Flughafen wechseln mussten. Das Einchecken war dann auch noch eine kleine Herausforderung. Air France liebt es, alles komplizierter zu machen, als es eh schon ist und dann hatten wir auch noch Übergewicht (ca. 12kg gingen auf Andi und Sandras Konto). Der Babybauch hatte allerdings die netten Personen am Schalter beeindruckt und wir mussten nichts dafür bezahlen. Mit etwas Rennerei haben wir alles geschafft. Nach ca. 20 Stunden ohne Schlaf waren wir dann in Fort de France (Martinique) gelandet. Als wir aus dem Flughafen rauskamen, liefen wir natürlich erstmal eine Wand. In Martinique um 22 Uhr waren es immer noch 25 °C mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Unsere Kleidung war noch den deutschen Wetterverhältnissen angepasst. Da es in Martinique kein Busverkehr gibt, sondern nur Kollegtiv-Taxis, haben wir uns aufgrund der Müdigkeit überlegt, einfach mit einem normalen Taxi zum Hotel zu fahren. Prinzipiell waren es auch nur ca. 40 km, aber es hat uns dennoch 70 € gekostet. Der nette Taxifahrer hat den Preis erträglich gemacht. Er hat uns schon auf der Fahrt zum Hotel einiges gezeigt und erklärt. Um ca. 23 Uhr waren wir dann endlich im Hotel Bakou in Les Trois îlets- zwischenzeitlich hatten wir mit Andi telefoniert, der uns mitteilte, dass sie schon vor Anker in der Bucht vor unserem Hotel liegen. Kurz ein Willkommenscocktail getrunken und dann ging es nur noch ins Bett.